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Was kostet mich das Ganze eigentlich?

In Deutschland gibt es zwei Möglichkeiten, wie ein Rechtsanwalt abrechnen kann:

In der Regel wird ein Anwalt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz - RVG bezahlt. Dieses Gesetz orientiert sich am finanziellem Wert der Sache um die es geht. Dadurch kann ein Anwalt für die selbe Frage - ohne Rücksicht auf die Schwierigkeit der Sache - ein höheres Honorar fordern, wenn der Wert der Sache höher ist:

Wenn Ihr monatlicher Unterhaltsanspruch z.B. nicht 1.500,00 EUR sondern 3.000,00 EUR beträgt,kann der Anwalt für die selbe Berechnung zwei Mal soviel in Rechnung stellen! Als ob ein Taxichauffeur den doppelten Preis fordern dürfte, wenn er Sie nicht zu Ihrer Wohnung sondern zu Ihrer Villa fährt.

Mein Angebot: Um dieser Ungerechtigkeit zu entgehen biete ich Ihnen meine Dienste zu festen Preisen je Stunde an.

Für eine erste Beratung im Familienrecht z.B. zahlen Sie exakt 125,00 EUR inkl. 19% MwSt. Während dieser Beratung können Sie mir alle Fragen im Zusammenhang mit Unterhalt, Scheidung, Zugewinnausgleich usw. stellen. Wenn Sie im Internet günstigere Angebote finden: Bitte! Bedenken Sie aber, dass der billigste Rat nicht der beste ist. Qualität hat nun mal ihren Preis.

Aber: Leider verbieten es die Standesgesetze der Rechtsanwälte, eine solche Vereinbarung zu treffen, wenn ich bei Gericht für Sie tätig werde. Noch sind wir verpflichtet, das gesetzliche Honorar in Rechnung zu stellen.

Was kostet dann z.B. eine Scheidung?

Die Kosten einer Scheidung hat jeder Ehegatte selber zu zahlen. Wenn Sie hierzu finanziell nicht in der Lage sind, können Sie Verfahrenskostenhilfe (früher: Prozesskostenhilfe und noch früher: Armenrecht) oder bei reichen Ehegatten eine Zahlung von dem bekommen. Die Höhe der Kosten richtet sich nach Ihrem Einkommen.

Die Anwaltsgebühren und die Gerichtskosten berechnen sich wie folgt:

Wenn Sie und Ihr Ehegatte z.B. zusammen über ein Einkommen i.H.v. 2.500,00 EUR im Monat verfügen, verlangt die Gerichtskasse 166,00 EUR von jedem. Jeder Anwalt kann insgesamt 1.218,00 EUR abrechnen.

Wenn Sie und Ihr Ehegatte z.B. zusammen über ein Einkommen i.H.v. 5.000,00 EUR im Monat verfügen, verlangt die Gerichtskasse 242,00 EUR von jedem. Jeder Anwalt kann insgesamt 1.664,00 EUR abrechnen.

Warnung: Viele Anwälte behaupten günstiger zu sein, indem sie beim Familiengericht den Antrag stellen, dass der Streitwert (= Messlatte der Gebühren) wegen einvernehmlicher Scheidung um 30% geringer festgesetzt werden soll. Schade nur, dass es diese Möglichkeit in den Kostengesetzen gar nicht gibt! Der Antrag wird gestellt und das Familiengericht muss diesen Antrag abweisen! Sie erhalten dann eine Nachtragsrechnung und kommen auf den selben Preis, wie bei anderen Anwälten auch.

Warnung Nr. 2: Wenn zusammen mit der Scheidung andere Fragen wie z.B. Unterhalt oder Zugewinnausgleich vom Familiengericht entschieden werden sollen, steigen Gerichts- und Anwaltskosten.

Wenn Sie den genauen Betrag Ihrer Scheidung wissen wollen, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.